Pudowkins Trilogie der Revolution @ Filmpodium Zürich, Zürich [29. Dezember]

Pudowkins Trilogie der Revolution


61
29.
Dezember
15:30 - 23:00

 Facebook-Veranstaltungen
Filmpodium Zürich
Nüschelerstrasse 11, 8001 Zürich, Switzerland
PUDOWKINS TRILOGIE DER REVOLUTION

Stummfilme:

15:30 Uhr
«Mutter» (UdSSR 1926, 73 min, DCP), Wsewolod Pudowkin

17:30 Uhr
«Das Ende von Sankt Petersburg» (UdSSR 1927, 100 min, 35mm), Wsewolod Pudowkin

20:30 Uhr
«Sturm über Asien» (UdSSR 1928, 125 min, 35mm), Wsewolod Pudowkin

Vertonung:
Iokoi (Stimme, Elektronik), Bit-Tuner (Elektronik, Bass), Dadaglobal (Elektronik, Piano) & Steve Buchanan (Altsaxophon, Gitarre, Elektronik)
iokoi.net/
bit-tuner.net/
soundcloud.com/dadaglobal
stevebuchanan.net/

***

Die Revolution des Bewusstseins

Anders als Eisenstein, bei dem stets soziale Typen und kollektive Helden im Vordergrund stehen, legt Pudowkin sein Augenmerk auf die Persönlichkeit individueller Charaktere. Mit «Panzerkreuzer Potemkin», dem ersten Meilenstein des sowjetischen Kinos, bewiesen Eisenstein und sein Kameramann Eduard Tisse eine bisher unerreichte Meisterschaft in der subtilen Regie der Menschenmassen und der elaborierten Kunst der Montage. Mit «Mutter», dem ersten Film der Revolutionstrilogie, die den künstlerischen Höhepunkt der Karriere Pudowkins bildet, erweiterte letzterer diese Errungenschaften in Anlehnung an die naturalistischen Prinzipien Konstantin Stanislawskis um den Triumph des einzelnen Schauspielers.

Die drei auf den ersten Blick nur lose zusammenhängenden Meisterwerke behandeln ein und dasselbe Thema, nämlich die Bewusstwerdung einzelner Figuren: Die leidende Mutter, der junge Bauer in «Das Ende von St. Petersburg» und der Nachkomme des Dschingis Khan in «Sturm über Asien» sind vom Leben enttäuschte Menschen, die im Verlauf der Filme zur Klarheit über die Aufgabe ihrer Klasse gelangen. Der Vorrang des menschlichen Bewusstseins steht dabei auf einem festen humanistischen Fundament: Nicht die Revolution verändert das Bewusstsein der Menschen, sondern es sind die Lebenserfahrungen, die graduell das Bewusstsein verändern und in der Folge zur Revolution führen.

Nach dem grossen Erfolg der «Nibelungen» und von «Dr. Mabuse» im Dezember 2015 und 2016 findet das Quartett um Iokoi, Bit-Tuner, Dadaglobal und Steve Buchanan bereits zum dritten Mal zusammen. Mit einer Unzahl von elektronischen Geräten schafft es das Quartett mühelos, wie ein ganzes Orchester zu klingen.

Aber nicht nur für Auge und Ohr ist gesorgt, auch der Magen kommt auf seine Kosten: In der Pause gibt es russische Spezialitäten, auch vegetarische.

***

Weitere Informationen zum IOIC auf:
ioic.ch/

Und zum Filmpodium auf:
filmpodium.ch
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